Archive for September, 2008

nach 3395km wieder in Buenos Aires

Montag, September 29th, 2008

Argentinien hat sich uns in den letzten Tagen nur von seiner schoensten Seite gezeigt! Von einsammen Wuestenstrassen bis schlammige Strassen in den Subtropen, ueber Wasserfaelle an der brasilianischen Grenze, war alles dabei! Verschiedene Museen bis zu Chè`s Geburtshaus in Rosario besichtigt und mehrere wunderschoene Natinalparks gesehen! Bier aus ein Liter Flaschen und 600g feinstes argentinisches Steak fuer einen Euro sind dabei nur schoene Extras, die man(n) gerne mitgenommen hat! 😉

Das Auto haben wir jedenfalls heute schon, ohne Schramme, abgegeben und befinden uns jetzt fuer die naechsten Tage in Buenos Aires! Uebermorgen wollen wir noch einen kleinen Bootsausflug nach Uruguay unternehmen und dann geht es am 2ten Oktober los Richtung Deutschland, wo das „Leben“ auf die meisten von uns wieder wartet. Bis dahin gibt es jedoch noch einiges zu erleben…

Abgabe das Autos

Dschungel-Ralley und Krokodil-Safari

Samstag, September 27th, 2008

Als wir nun den wunderschoenen Iguazu-Wasserfaellen den Ruecken gekehrt hatten, bestand die Frage, wo wir nun als naechsten hinfahren. Von einen Einheimischen erhielten wir einige sehr nuetzliche Tipps und fuhren zunaechst eine Miene an, welche sehr grosszuegig ausgeschildert (riesen Schilder mitten im Wald…) war. Dort bestaunten wir Kristale, welche inmitten den felsigen Gestein ihren Weg ans Tageslicht suchten. Anschliessend ging es zu einen Heckenlabirint, an dem wir unseren Spieltrieb mal richtig ausleben konnten. Nach einen Steaksandwich (Tino war begeistert), steuerten wir die laengsten Wasserfaelle (ueber 3 Kilometer) an. Starker Regen setzte ein, was aber im Regenwald nicht unueblich ist. Die Strasse wurde von der Teerstrasse zum Schotterweg und schliesslich zum Bergigen Schlamm-Stein-Gemisch. Nachdem wir 30 Kilometer in ueber einer Stunde geschafft hatten, dass Auto ueber Ralley-taugliche Strecken befoerdert hatten und einige Pfuetzen so mitgenommen hatten, dass das Auto einfach mal verdammt dreckig anzuschauen war, erreichten wir das Besucherzentrum. Dort erfuhren wir, dass der Fluss gerade Hochwasser hat und dass man die Wasserfaelle nur von brailanischer Seite sehen kann. So blieb uns nicht mehr uebrig als den rueckweg einzuschlagen, jedoch nochmal den Ralleyfahrer raushaengen zu lassen. Die dunkelheit brach ein und so langsam waren wir auch geschafft, da auch die unzaeligen Geschwindigkeitshuegel, welche man stehts in letzter Sekunde bemerkte, anfingen maechtig zu nerven. Gegen 21uhr Abends entschlossen wir uns, das 122km entfernte Tagesziel doch noch anzusteuern, ohne zu wissen, dass dieser Weg aus Sand, Schotter und Geroell bestand. Stundenlang auf den Feldweg durch die Dunkelheit zu fahren und staendig mit der Frage im Hinterkopf, ob man den richtig abgebogen hatte, strapazierte deutlich die Nerven. Als endlich ein Licht am Horizont aufleuchtete, fiel uns schon ein Stein vom Herzen, jedoch wurden wir schnell enttaeuscht, den bei dem Licht handelte es sich um ein riesen Buschfeuer, was wir gluecklicherweise umfahren konnten. Gegen 0 Uhr sind wir schliesslich angekommen in Carlos Pelligrini und suchten nun mitten im Nichts nach einer Unterkunft. Die Herrbergseltern sind extra wegen uns aufgestanden und richteten unser Zimmer ein. Am naechsten Tag brachen wir zu einer Bootstour auf, bei der wir Kaymane (Krokodile), Wasserschweine und viele verschiedene und seltene Voegel beobachten konnten. Spaeter ging es zu unser jetzigen zwischenstop Parana, welches wir nur zum Uebernachten nutzen, denn so richtig zu sehen gibt es hier nix. Auf den Weg hierher saemten mit roten Fahnen beschmueckte Strassenschreine den Weg, welche an den Robin Hood der Gauchos erinnerten. Hier musste man stets hupen, denn sonst kommt man der Legende nach in einen Stau oder niemals an. Da wir immer fleissig gehupt hatten geht es uns gut und wir hauen uns jetzt mit einen Schlummerbierchen ins Bett….

Guten Nacht

Bei den Mienen

Fahrt durch den Dschungel

…ueber Bruecken und…

…durch Pfuetzen!

Verdaechtiger Blick

Das gemeine Wasserschwein (Von uns Meerschwein getauft)

Wilde Tiere im Nationalpark

Ein seltender Vogel

Wasserschwein “Detlef” auf Nahrungssuche

Das Teddy-Schaf

Zu Fuss auf unendlich lange Wege

Sonnenuntergang auf dem Land

Iguazu Wasserfaelle: die Besten der Welt

Donnerstag, September 25th, 2008

Um 8 waren wir heute im Nationalpark von Iguazu, nachdem wir gestern abend hier nach 2 Tagen und 1320km angekommen waren, wobei es auf dem Weg einiges interessantes zu sehen gab, aber dazu spaeter mehr! 8:30 nahmen wir den ersten Zug, was eher der Parkeisenbahn naeher kam und fuhren zu den „Paseo Garganta del Diablo“, wovon wir  den ersten Blick in die gigantischen Wasserfaelle von Iguazu werfen konnten. WoW!!! Danach ging es dann auch gleich mit dem ersten „Zug“ zurueck, in dem wir ganz einsam und alleine sassen und wanderten ca. 2km zu dem „Upper Trail“, wovon man einen atemberaubenden Blick ueber die gesamten Wasserfaelle hatte!

Da ich schon an den Niagarafaellen war, moechte ich hier kurz einen Vergleich einfuegen: Die Iguazu-Wasserfaelle liegen mitten in einem Nationalpark, was bedeutet, das in diesen Breitengraden wilde Natur und Dschungel die Wasserfaelle und Umgebung begleiten! Was ich damit sagen moechte ist, dass man die Faelle sehr lang, sehr intensiv und von hunderten verschiedenen Winkeln besichtigen kann! Kurz: Eine Erfahrung die man nicht vergessen will und die zum Glueck auf Grund von ca. 400 Fotos von uns fuer immer in unseren Haenden verweilen wird!

Weiter zu unserer Tour durch den Park. Nach dem „Upper Trail“ kam der „Lower Trail“ bei dem man sehr nah an die Wasserfaelle kam und sich sehr oft das Wasser aus den Augen wischen musste, weil Mueckenschutzspray in den Augen brennt, da wir ja in den Tropen unterwegs waren und uns gegen Muecken schuetzen mussten. Jedenfalls ging die Tour ueber die kuenstlich angelegten Wege, die mehr Bruecken durch den Dschungel aehnelten, weiter und nach einiger Zeit waren wir am Fluss unten angekommen, wo ein Boot zu einer Insel fuhr, die zwischen 2 grossen Teilen des Wasserfalls lag. Von darauf hatte man wieder eine gigantische Sicht auf den Wasserfall und direcht auf der Insel einen grossartigen Einblick in der Flora und Fauna dieser Gegend!

Nachdem wir an einem Sheraton Hotel, das mitten im Dschungel lag, vorbei liefen, machten wir uns auf den Weg zum letzten kleinen Wasserfall. 7km durch den Dschungel und einige Stopps fuer Fotos, von fuer uns seltenen Tieren, waren wir dann fast mit unserem Besuch am Ende. Als letztes waren wir dann nochmal an der Aussicht „Diablo“ um die letzten Eindruecke zu geniessen, Schildkroeten und Krokodile zu bestaunen und um dann mit dem letzten Zug Richtung Ausgang zu fahren…

erste Sicht vom Garganta del Diablo

zweite Sicht vom Garganta del Diablo

Blick vom Upper Trail

Blick vom Upper Trail (2)

Blick vom Lower Trail

Gruppenfoto bei Iguazu

Neu: Rafting im Fluss

Neu: Rafting im Wasser

Nach 80 Stunden Busfahrt und 1 Stunde Rafting zurueck in Buenos Aires

Montag, September 22nd, 2008

Puhhh wir haben es geschafft! Nachdem wir in den letzten 4 Wochen 80 Stunden mit den Bus quer durch die Anden gefahren sind, haben wir heute morgen Buenos Aires erreicht. Aber natuerlich lag wieder einiges dazwischen…

Santiago de Chile haben wir eigentlich nur ungern verlassen, da die Stadt wirklich sehr schoen ist und der naechtliche Blick auf die Stadt ein Stueck meines Herzen eingenommen hat. Unser  Bus lenkte uns nur querr ueber die Anden ueber einen 3000meter hohen Pass. (Anmerkung vom Autor: Ich rasste gleich aus, ich glaub ich hab die schlechteste Tastatur und rechner in ganz Suedamerika! Die Leertaste klemmt die ganze Zeit und die Eingabe kommt mit 3 Seknunden vezoegerung. Ahhhhhh) Nach einer nie enden wollenden Grenzkontrolle lieferten wir uns die erste Schneeballschlacht des Jahres denn hier lag schon maechtig schnee. Schliesslich erreichten wir Mendoza, eine 100000 Stadt am Fusse der Argentinischen Anden, wo wir auch unser Schlafquartier suchten. Am naechsten Tag stand Rafting auf den Programm. Fuer alle Sportbanausen: Raften ist ein Sport, bei dem man mit einen Schlauchboot einen reissenden Gebirgsfluss hinab faehrt. Dazu ging es erstmal in die Berge zum Basislager. Hier wurden wir ganausten Eingewiesen sowie mit der Ausruestung vertraut gemacht. Schliesslich hatten wir einen sehr sexy Neoprenanzug an und fanden uns allesamt sehr athletisch. Ein Transporter fuhr uns anschliessend zum Einstiegspunkt. Der Transporter stiess dabei soviel Russ aus wie ein Sowjetischer Panzer. Zu unseren Glueck wardas Fenster zu… Nun ging es mit viel Spass den Fluss hinab, stets den Anweisungen des Bootsfuehrers folgend. Total durchnaesst aber richtig gut gelaunt hatten wir nun das Rafting ueberlebt. Nach einen langen Sonnenbad, gings zurueck nach Mendoza, wo wir nochmal den Turisten in uns zeigten und die Stadt erkundeten. Abends ging es mit den Bus nach Buenos Aires (Okay es gab schonmal bequemere Busse… Marco ist des Nachts aufgewacht und konnte seine Beine und einen Arm nicht mehr spueren…) In Buenos Aires begutachteten wir den sehr treckigen, bzw. sehr sedimentreichhaltigen Teil des Atlantiks,erkundeten den bekannten Friedhof in Recoleta und das historische Stadtzentrum San Telmo, wo wir auch (zur Freude Tinos) ein riesen Steak (ca. 600g) verputzten. Nun geht maechtig die Party in unseren Hostel und ich bin kurz davor den Computer zu zerlegen, da ich bestimmt ne Stunde gebraucht hab um das hier zu schreiben und dabei so viel Nerven wie beim WM-Viertelfinale Argentinien-Deutschland verloren habe…Arrrgggg

bei Sonne im Schnee

Vorm Rafting

noch vorm Rafting

beim Rafting

Landschaft in Argentinien!

Steak in Argentinien!

Santiago de Chile

Samstag, September 20th, 2008

Gestern sind wir zum chilenischen Nationalfeiertag aus Valparaiso richtung Santiago aufgebrochen und konnten heute den Tag in Santiago bei schoenem Wetter und klarer Sicht geniessen. Ein Grund fuer die erste Grossstadt, die nicht im Smog erstickt ist wahrscheinlich der 2te Feiertag in Chile, an dem fast keine Autos und wenige Menschen auf den Strassen zu sehen waren! So hatten wir die Chance die Stadt ganz ohne Stress zu erkunden.

Gestern war Mathi und ich gleich nachdem wir angekommen sind noch bei einer kleinen Cheerleaderparty, nachdem ich vor einer Woche ueber Youtube Kontakt mit einem chilenischen Cheerleader aufgenommen hatte. Ein sehr schoener Abend und die Erkenntniss, das man mit diesem Sport immer und ueberall nette Leute kennenlernen kann!

Morgen geht es dann weiter nach Mendoza und danach weiter nach Buenos Aires.

Santiago bei Nacht

Cheerleading in Chile

Santiago de Chile