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Wir haben es getan!!!

Mittwoch, September 10th, 2008

Nicht wenige werden uns dafuer hassen, andere werden uns vermutlich fuer Barbaren halten. Am Sonntag haben Tino, Mathi und ich zum Mittag Meerschwein gegessen, eine landestypische Speise, die wir uns keinesfalls entgehen lassen wollten. Die 45 Sol (ca. 12 Euro) waren es uns wert. Ein wenig Ekel war natuerlich dabei, zumal man unser Essen noch als Meerschwein erkennen konnte. Unser Fazit war unisono: Einmal und nie wieder! Das Fleisch von Bert, Paul und Maxi III, so hiessen naemlich unsere Freunde, ist essbar, jedoch nerven die unzaehligen Knochen. Auch war der Geruch von unserer Mahlzeit weniger appetitlich. Natuerlich haben wir wieder Fotos gemacht, die Ihr sehen koennt. Ein kleiner Hinweis ist an dieser Stelle jedoch angebracht: Leute mit Liebe zu Haustieren, solche, die gerade etwas essen wollen, und Leute mit schwachen Nerven sollten die nachfogenden Bilder nicht anschauen. Allen anderen viel Spass dabei. In diesem Sinne: GUTEN APPETIT

Die drei Mutigen

Nahaufnahme

Wir hatten ordentlich Hunger!

Lima: Keine Wolke und trotzdem keine Sonne

Samstag, August 30th, 2008

Sind heute Mittag auf dem Weg in die Innenstadt am Strand des Pazifiks vorbei gekommen. Danach haben wir das vermutlich schraegste Taxi von ganz Peru genommen. Der Taxifahrer schuetze sich oder uns, man weiss es nicht, mit einem Stahlkaefig um den Fahrersitz. Rote Ampeln kannte er nicht, Spurwechsel erfolgten aller 5 Sekunden, natuerlich ohne Lichtzeichen, hoechstens die Hand wurde gehoben, wenn er 6 Spuren auf einmal queren wollte. Echt abenteuerlich, dafuer aber echt guenstig. Auf dem Hautplatz sahen wir dann eine kleine Militarparade, Panzerwagen und Maenner mit Kalaschnikows. Wo wir auch schon beim Thema waeren: Die wohlhabenderen Viertel werden von Polizisten und Sicherheitsleuten bewacht, unser Hostel befindet sich gluecklicherweise auch in einem dieser Gegenden, wo teilweise an jeder Ecke einer Uniformierter zu sehen ist. In unserm Hostel wohnen scheinbar nur Hippies, das Ganze gleicht ein wenig einer Kommune. Das stoert uns aber nicht, wir spielen Tischtennis und Billard.

Und nun zum Titelthema: Lima ist den ganzen Tag ueber in einer absolut stinkenden Smogglocke eingehuellt. Nur wenige Kilometer entfernte Berge sind nicht zu erkennen. Schaut man sich die rostigen Autos und Busse an, weiss man woher das kommt. Nach laengerer Zeit in der Stadt, fiel uns das Atmen schwerer, man ist im wahrsten Sinne des Wortes benebelt.

Kliff von Lima

Strand von Lima

KFC

Sogar Pissbecken sind vor Diebstahl gesichert

Militaer in der Stadt

die schlechte Seite von Lima