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nach 3395km wieder in Buenos Aires

Montag, September 29th, 2008

Argentinien hat sich uns in den letzten Tagen nur von seiner schoensten Seite gezeigt! Von einsammen Wuestenstrassen bis schlammige Strassen in den Subtropen, ueber Wasserfaelle an der brasilianischen Grenze, war alles dabei! Verschiedene Museen bis zu Chè`s Geburtshaus in Rosario besichtigt und mehrere wunderschoene Natinalparks gesehen! Bier aus ein Liter Flaschen und 600g feinstes argentinisches Steak fuer einen Euro sind dabei nur schoene Extras, die man(n) gerne mitgenommen hat! 😉

Das Auto haben wir jedenfalls heute schon, ohne Schramme, abgegeben und befinden uns jetzt fuer die naechsten Tage in Buenos Aires! Uebermorgen wollen wir noch einen kleinen Bootsausflug nach Uruguay unternehmen und dann geht es am 2ten Oktober los Richtung Deutschland, wo das „Leben“ auf die meisten von uns wieder wartet. Bis dahin gibt es jedoch noch einiges zu erleben…

Abgabe das Autos

Iguazu Wasserfaelle: die Besten der Welt

Donnerstag, September 25th, 2008

Um 8 waren wir heute im Nationalpark von Iguazu, nachdem wir gestern abend hier nach 2 Tagen und 1320km angekommen waren, wobei es auf dem Weg einiges interessantes zu sehen gab, aber dazu spaeter mehr! 8:30 nahmen wir den ersten Zug, was eher der Parkeisenbahn naeher kam und fuhren zu den „Paseo Garganta del Diablo“, wovon wir  den ersten Blick in die gigantischen Wasserfaelle von Iguazu werfen konnten. WoW!!! Danach ging es dann auch gleich mit dem ersten „Zug“ zurueck, in dem wir ganz einsam und alleine sassen und wanderten ca. 2km zu dem „Upper Trail“, wovon man einen atemberaubenden Blick ueber die gesamten Wasserfaelle hatte!

Da ich schon an den Niagarafaellen war, moechte ich hier kurz einen Vergleich einfuegen: Die Iguazu-Wasserfaelle liegen mitten in einem Nationalpark, was bedeutet, das in diesen Breitengraden wilde Natur und Dschungel die Wasserfaelle und Umgebung begleiten! Was ich damit sagen moechte ist, dass man die Faelle sehr lang, sehr intensiv und von hunderten verschiedenen Winkeln besichtigen kann! Kurz: Eine Erfahrung die man nicht vergessen will und die zum Glueck auf Grund von ca. 400 Fotos von uns fuer immer in unseren Haenden verweilen wird!

Weiter zu unserer Tour durch den Park. Nach dem „Upper Trail“ kam der „Lower Trail“ bei dem man sehr nah an die Wasserfaelle kam und sich sehr oft das Wasser aus den Augen wischen musste, weil Mueckenschutzspray in den Augen brennt, da wir ja in den Tropen unterwegs waren und uns gegen Muecken schuetzen mussten. Jedenfalls ging die Tour ueber die kuenstlich angelegten Wege, die mehr Bruecken durch den Dschungel aehnelten, weiter und nach einiger Zeit waren wir am Fluss unten angekommen, wo ein Boot zu einer Insel fuhr, die zwischen 2 grossen Teilen des Wasserfalls lag. Von darauf hatte man wieder eine gigantische Sicht auf den Wasserfall und direcht auf der Insel einen grossartigen Einblick in der Flora und Fauna dieser Gegend!

Nachdem wir an einem Sheraton Hotel, das mitten im Dschungel lag, vorbei liefen, machten wir uns auf den Weg zum letzten kleinen Wasserfall. 7km durch den Dschungel und einige Stopps fuer Fotos, von fuer uns seltenen Tieren, waren wir dann fast mit unserem Besuch am Ende. Als letztes waren wir dann nochmal an der Aussicht „Diablo“ um die letzten Eindruecke zu geniessen, Schildkroeten und Krokodile zu bestaunen und um dann mit dem letzten Zug Richtung Ausgang zu fahren…

erste Sicht vom Garganta del Diablo

zweite Sicht vom Garganta del Diablo

Blick vom Upper Trail

Blick vom Upper Trail (2)

Blick vom Lower Trail

Gruppenfoto bei Iguazu

Neu: Rafting im Fluss

Neu: Rafting im Wasser

Santiago de Chile

Samstag, September 20th, 2008

Gestern sind wir zum chilenischen Nationalfeiertag aus Valparaiso richtung Santiago aufgebrochen und konnten heute den Tag in Santiago bei schoenem Wetter und klarer Sicht geniessen. Ein Grund fuer die erste Grossstadt, die nicht im Smog erstickt ist wahrscheinlich der 2te Feiertag in Chile, an dem fast keine Autos und wenige Menschen auf den Strassen zu sehen waren! So hatten wir die Chance die Stadt ganz ohne Stress zu erkunden.

Gestern war Mathi und ich gleich nachdem wir angekommen sind noch bei einer kleinen Cheerleaderparty, nachdem ich vor einer Woche ueber Youtube Kontakt mit einem chilenischen Cheerleader aufgenommen hatte. Ein sehr schoener Abend und die Erkenntniss, das man mit diesem Sport immer und ueberall nette Leute kennenlernen kann!

Morgen geht es dann weiter nach Mendoza und danach weiter nach Buenos Aires.

Santiago bei Nacht

Cheerleading in Chile

Santiago de Chile

Weiter gehts durch Chile!

Dienstag, September 16th, 2008

Nach einem kurzen Zwischenstop in Copiapo sind wir gestern in La Serena angekommen! Die Staedte werden euch wenig sagen, was aber auch nicht verwunderlich ist, da es hier nicht viel zu sehen gibt!
Heute waren wir den ganzen Tag in La Serena unterwegs und sind am Strand entlang gewandert, wobei uns die ganze Zeit ein streunender Hund verfolgt hat den wir „Holger“ getauft haben, wie jeden hund der uns verfolgt. Was hier nicht so selten ist, da es hier sehr viele streunende Hunde gibt, die einem immer mal wieder paar Meter hinter herlaufen.
Dann waren wir noch im Archäologie-Museum und im japanischen Garten, was sehr interessant und natuerlich sehr erwaehnenswert ist, da wir im Museum zum Beispiel auch einiges ueber die Osterinseln gelernt haben!
Jetzt sitzen wir noch im Internet-Cafe und werden heute nacht den Bus nach Valparaiso nehmen, was gleich neben Santiago liegt. Mit Santiago werden wir dann unseren Aufenthalt in Chile beenden und wieder nach Argentinien reisen!

Strasse teeren in Chile

Skat spielen im Park

Wandern am Strand

Gedanken…

japanischer Garten

Busfahren mal anders…

Donnerstag, September 11th, 2008

Nachdem wir gestern frueh am Busbahnhof standen und uns auf eine 10 stuendige Busfahrt freuten, fuer nur 5 Euro, wurde unsere Freude immer groesser, als der Bus halbleer aus dem Busbahnhof ausfuhr. Mathi und Marco suchten sich sofort einen anderen Platz und Matze und ich machten uns auf den 4 Plaetzen breit, die wir ganz in Front des Buses gebucht hatten. Das einzige Problem, was uns erst im Bus bewusst wurde, war, das uns ein Scheibe und ein nicht beweglicher Vorhang uns vom Fahrer trennte und uns somit jegliche Sicht nach vorne versperrte und die Seitenfenster in diesem Teil des Buses auch eher sehr klein waren.
Nagut, so weit so gut! Gleich nach der Ausfahr aus dem Busbahnhof stiegen noch 3 Leute zu. Gut! 3 Minuten Spaeter noch ca. 15 und 5 Minuten spaeter nochmal soviele, das sogar einige stehen mussten! Die Frau neben dem Busfahrer kam durch und sammelte von allen ca. einen Euro ein. So fuhren wir dann ca. eine Stunde, bis wieder der Groesste teil ausstieg und ein paar Leute wieder einstiegen. Schnell setzten sich wieder die 4 Deutschen zusammen in die erste Reihe, denn nach dem unerwarteten Ansturm an Leuten sass fast jeder neben einem Einheimischen, die alle irgendwie einen eher unangenehmen Geruch aus COCA-Tee und Schweiss verspruehten.
Naja, so ging es dann weiter und nach ein paar weiteren Stopps schien jeder eine Platzkarte zu haben und es war jetzt eher ein Reisebus als ein Stadtbus.
Das beste sollte aber noch kommen… Auf einmal stand ein Mann auf und fing an von vorn zu den Leuten zu sprechen. Mit starker Aussprache erzaehlte er ca. 15 Minuten und wir konnten nur die Woerter: „Revolution“, „Cuba“, „Sozialismus“ verstehen! Dann fing er kurz an sich ueber uns lustig zu machen, da wir Weisse waren und nicht wirklich gut Spanisch verstehen konnten. Daraufhin fing er an Bonbons zu verteilen und Geld einzusammeln. Naja, sehr komisch…
Nach der Haelfte der Zeit machten wir dann eine groesseren Stopp und es fing schon wieder an. Wir dachten wir waeren auf dem Jahrmarkt, denn auf einmal stuermten Verkaefer mit Eis, Wasser, Gemuese, Huehnschen und Brot in den Bus und versuchten ihre Wahre los zu werden! Zum Glueck ging es dann aber auch weiter und als wir dann mitten durch die Weuste fuhren machten wir an einem kleinen Ort halt und es kam wieder eine Frau an Bord! Nach einer Minute fing diese an Schokolade zu schreien und lief mehrfach von hinten bis vorne durch den Bus, was uns zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr stoerte. Das beeindruckende daran war eher, das die Frau dann nach ungefaehr 10 gefahrenen KM mitten in der Wueste ausstieg. Keine Ahnung ob sie ueberlebt hat oder was aus ihr wurde.
Trotzallem fuhren wir durch wunderschoene Landschaften und konnten von Bergen, Oasen bis Wuesten alles sehen! Die Strasse waren sehr neu, hatten viele Kurfen und irgendwie machten wir dann ueber 3000 Hoehenmeter und kamen nach nur 9 Stunden in Tacna an. Dort suchten wir uns dann eine Taxi, welches ein museumsreifer Ford war, der seine besten Tage schon hinter sich hatte! Der Fahrer half und dann an der Grenze mit den Papieren und wir fuhren noch ca. 60km nach Arica in Chile, wo wir jetzt gesund und munter angekommen sind und eine Nacht verbrachten.
Heute geht es dann Abends schon weiter nach St. Pedro de Atakama…

Letzter Blick auf den Titikaka-See

Windhose

Lamas in der Wueste

Spass in Chile 😉