Archive for the ‘Mexico’ Category

Urlaub im Urlaub

Mittwoch, August 26th, 2009

Von den malerischen Ruinen von Pallenque ging es Abends mit den Nachtbus, welcher durch seine nicht vorhandene Beinfreiheit nicht sonderlich ueberzeugte Richtung Merida, der Hauptstadt von Yucatan. Nach 2 Stunden mitten in der Nacht wurden wir von Soldaten aus den Bus┬á geholt und komplett nach Waffen untersucht. Danach ging die ueberaus bequeme Fahrt weiter bis wir halb sieben frueh in Merida ankamen. Die Stadt war nicht sonderlich schoen und so suchten wir das erstbeste und billigste Hotel gleich beim Busbahnhof. Ein totales Loch aber billig. Nach einen Stadtrundgang wurden wir von einer riesen Kakerlake im Zimmer empfangen, sodass wir beschlossen hatten dieses Zimmer wirklich nur fuer die paar Stunden Schlaf zu nutzen. So fuhren wir zu den 60 Km entfernten Pyramiden von Uxmal, wurden beim Eintrittspreis abgezockt und suchten bei 37 Grad und 95% Luftfeuchte nach Motivation die Pyramidenstadt zu erkunden. Dies gelang uns auch mehr oder weniger gut. Immer wenn wir uns jedoch erholen wollten kamen irgendwelche Franzosen und vertrieben uns durch ihr schreckliches Franzoesisch… Ein Touristenfuehren nahm uns anschliessend bis zur naechsten Stadt mit, von der wir uns mit hungrigen Magen zurueck nach Merida fahren liessen. Der hungrige Magen deshalb, da der Bus nach wenigen Minuten schon losfahren wollte und wir in einenem „Schnellrestaurant“ noch etwas kaufen wollten, die gute Frau jedoch absolut kein Umsatz wollte und fast beim Bestellung aufnehmen eingeschlafen ist. Am naechsten morgen brachen wir sehr frueh auf um um 5 den Bus nach Playa del Carmen and der Karibikkueste zu nehmen. Irgendwie kam Patricia nicht aus dem Knick und so standen wir 5 vor um 5 vor dem Busterminal. Dem Kontrolleur zeigte sie dann noch eine alte Busfahrkarte, welcher uns dann zum Nachbarterminal schickte. Dort bemerkte ich, dass es das falsche Ticket war uns die Uhr zeigte schon auf um 5. Wir rannten zurueck und kuerzten ueber den Parkplatz ab. Dieses gefiel den Wachmann gar nicht, welcher uns amreisend daran hintern wollte zu passieren. Ein anderer Wachmann beruhigte die Situation und wiederum ein anderer sagte uns, der Bus ist schon weg. Dann kam der Kontrolleur und sagte uns, dass der Bus 5 Minuten spaeter kommt. So sassen wir dann 5:10 Uhr gestresst im Bus. Und das am Morgen….
In Playa del Carmen kamen wir gegen Mittag an und nahmen das Mittag an einem Imbiss ein, welcher von einen VW T1 umgebaut wurde (Fotos). Dann liefen wir zu unser Chouchsurferwohnung. Cyndi, Amerikanerin, 50 Jahre, liess uns zwei Naechte bei ihr, ihren zwei Katzen und dem duemsten und haesslichsten und obendrein extremst stinkenden Hund, einen der Rasse Mops, uebernachten. Wir machten uns sofort an den Strand und gaben uns voll und ganz der Sonne hin. Abends ging es nach ein paar Bierchen am Strand auf eine Partystrasse wo die ganze Menge tanzte. Dort lernten wir 4 Mexikaner aus Merida kennen, welche uns einen freien Eintritt in einen anderen Nachtclub verschafften. Dort bestellten sie eine Flasche Vodka und 5 Mineralwasserdosen und es gab den genialen Mix, ich wage sogar zu behaupten den genialsten Mix, den man mit Vodka machen kann. Vodka-Minneralwasser. Der Geschmack bestach durch seine Bescheidenheit ­čÖé Ich wachte dann um 11 im Mops-stinkenden Zimmer auf und wir schleppten uns mit letzter Kraft zum Strand wo uns die Sonne den Ruecken verbrannt. Zwischendurch versuchten wir etwas zu Shoppen (Patty Bikini, Ich Taucherflossen) wurden aber auch nach 3 Stunden nicht fuendig, da die Preise extrem hoch waren. So goennten wir uns Abends ein feines Abendessen im noblen Restaurant, in dem wir auf die Hoffnung auf ein Freigetraenk gelockt wurden um dann zu erfahren, dass es nur ein Billigcocktail sein koennte und dass auch nur, wenn man vorher ein Getraenk bestellt hatte… Hmmm┬á dafuer war das Ambiente, das Essen und der gute Merlot umso besser. Danach gab es in einer anderen Bar freie Getraenke fuer Frauen (Patty musste also immer rennen…) und eine Feuershow. Am naechsten Tag ging es Richtung Sueden nach Tulum. Im Bus kam natuerlich mal ein guter Film, von dem wir jedoch durch die kurze Fahrt das Ende verpassten. Am Busterminal erwarb ich guenstige Taucherflossen und so fuhren wir mit den Taxi zu den Caba├▒as Papaya Playa. Dort buchten wir 3 Naechte in einer Strohuette gleich beim Strand. Da die Stadt zuweit weg war, war die einzigste Moeglichkeit and Essen und Getraenke zu kommen die Bar. So machten wir erstmal 2 Tage Urlaub im Urlaub. An der Karibikkueste schlafen, lesem, schwimmen und schnorcheln. Feines Abendessen und Cocktail zur Happy Hour rundeten die ganze Sache ab. Die Nacht war sehr heiss, da es kein Venitaltor gab. Auch raschelte es ueberall. Die Huetten waren ja sehr bescheiden, hatten nur eine Gluehlampe als Licht und der Boden war aus Sand. Am naechsten morgen war dieser voll von Spuren, welcher wir nicht identifizieren konnten. Spaeter entdeckte ich jedoch┬á einen kleinen Skorpion, welcher wohl fuer die Spuren verantwortlich war. Anschliessend schleuderte Patty durch einen gekonnten Schwung das Vorhaengeschloss irgenwo in die Huette und wir suchten 20 Minuten lang nach dem Schloss bevor wir es irgendwo tief im Sand fanden. Nach weiteren Stunden des Nixtuhens zogen wir in eine Huette um, welche direkt am Meer liegt. Mit Hauspalmen uns Haus-Iguana. Irgendwann schafften wir es tatsaechlich die Strandanlage zu verlassen um uns die nahegelegenden Mayaruinen anzuschauen. Nun sitzen wir nach einen Stadtrundgang im Internetcafe und schreiben unsere Erfahrungen nieder. Morgen wollen wir nochmal Schnorcheln gehen und am Donnerstag gehts dann nach Belize.

Unser Haus am Meer

Auf dem Spuren der Atzteken und Mayas

Donnerstag, August 20th, 2009

Nachdem wir morgens etwas Puebla angeschaut hatten machten wir uns mit dem Kaefer auf ins 350 Kilometer entfernte Oaxaca. Auf dem Weg schickten wir den alten Kaefer einige Berge zwischen vielen Schluchten hinauf. In Oaxaca angekommen suchten wir wegen den krassen Freitagabendverkehr 1 Stunde das Hostal um dann festzustellen das wir anfangs fast schon davor waren. Nachdem wir abends nur etwas die Stadt angeschaut hatten, wollten wir eigentlich Dienstag morgen zu den Atzekenruinen der Stadt fahren und dann weiter nach San Christobal. Leider sprang der Kaefer nicht mehr an und ein Mechaniker musste sich ums Auto kuemmern. Er fuhr uns jedoch zu den Ruinen hin, damit wir uns den Bus sparen konnten. Die Ruinen waren echt sehr beeindruckend, jedoch bekamen wir durch die Sonne fast einen Stich. Abends kam der Mechaniker mexikanische 2 Stunden spaeter als vereinbart an und sagte uns, dass der Motor nicht mehr lang mitmacht. So beschlossen wir das Auto am Folgetag mit einer Traene im Augo zu verkaufen. Nach 4 Stunden in der Hitze und Sonne verkauften wir dann Sonntagnachmittag das Auto, wobei mir etwas schlecht machten…. Der Schmerz ueber den verkauften Kaefer war jedoch groesser… Abends nahmen wir dann den 11 Stunden Nachtbusnach San Christobal. Diese Stadt war wunderschoen und erinnerte mich etwas an Cusco in Peru. Den Montag erkundeten wir erstmal die Stadt bevor es wie fast jeden Nachmittag in der Regenzeit bis tief in die Nacht regnete. Am Dienstag schnappten wir uns frueh ein Kleinbus, welcher uns zu einen Canyon nahe der 800 Meter tiefer liegenden Hauptstadt des Staates CHiapas, Tuxlan brachte. Von dort aus began ein 2 stuendige Bootsfahrt durch einen atembreaubenden Canyon. Spaeter fuhren wir in den Zoo von Tuxlan in dem man sich fast wie im Regenwald fuehlte… Der spaeter sehr stark einsetztende Regen verstaerkte das Gefuehl. So kamen wir Abends etwas nass jedoch froh ueber diesen sehr schoenen Tag wieder in San Christobal an. Am Mittwoch mieteten wir uns dann Pferde welche uns zu einer alten Indianerstadt nahe San Christobal brachten. Die ueblichen Gesaessschmerzen inbegriffen. Auf dem Markt ass ich die leckersten Tacos de Pastor (Teigtaschen mit Kebapfleisch, Zwiebeln und Limone) ueberhaupt bevor wir uns eine etwas seltsame Kirche anschauten welche durch der indianischen und katholischen Kultur gepreagt war. Bradschutzexperten waeren ohnmaechtig geworden, wenn sie die zwischen trockenen Kiefernadeln auf dem Boden, brennenden Kerzen gesehen haetten… Nach dem (etwas schmerzhaften) Ritt zurueck, ging es Abends schon weiter nach Palenque. Hier besuchten wir heute die mysterioesen Ruienen von Pallenque welche tief im Regenwald liegen. Heute geht es weiter nach Merida, bevor es endlich wieder an die Karibik geht ­čÖé

Die zwei Cowboys

Mit dem K├Ąfer durch Mexiko

Donnerstag, August 13th, 2009

Den Montag wollte ich eigentlich ganz entspant leben. So machte ich mich morgens auf die Suche nach eine Autowaschanlage, um das Auto etwas sauber zu machen. Am Ende musste ich feststellen, da├č ich 30 Km yur Waschstra├če gefahren bin obwohl gleich um die Ecke eine war… Abends wollte ich dann Patricia vom Flughafen abholen, doch der Feierabendverkehr und der Schilderwald von Mexiko trieben mich in den Wahnsinn! Als dann nach ewigen warten Patricia endlich ankam, musste sie mir erstmal mitteilen, da├č ihr Gep├Ąck nicht angekommen ist. Sch├Âner Mist! Dann hatten die uns noch beim Parkplatz abgezockt, sodass wir 6 Euro f├╝r 90 MInuten beyahlen mussten… Am Abend hab ich mir noch mit den Couchsurfern Ahmed und Bronson, die wie sich nachher rausstellte Schwul waren, aber hey, noch ein Bier genossen. Dienstag haben wir eigenlich nur Entspannt die Innenstadt erkundet und Mittwoch ginges dann endlich zum WM Qualifikationsspiel Mexiko – USA.

Vorher sind wir noch in eine Shopping Mall weil Patricia unbedingt was kaufen wollte. Wie es mal wieder so typisch ist ging sie selbst nach drei L├Ąden und einigen anprobierten Sachen leer aus der Mall. Ich, der eigentlich nix wollte, brauchte ein Laden um ein Mexiko T-Shirt f├╝r mich yu holen. Wir M├Ąnner machen uns es eben einfach ­čÖé Der Weg zum Stadion war echt ein Erlebnis. Wenn 125000 Menschen an einen Ort wollen ist f├╝r Chaos gesorgt! F├╝r Leute mit Platzangst ist das nicht. Manchmal konnt ich im Gedr├Ąnge gar nicht den ├ťbelt├Ąter oder die ├ťbelt├Ąterin ├╝berf├╝hren die mir an den Hintern gegangen ist, da ich mich einfach nicht umdrehen konnte, so voll war es. Das Stadion selbst war schon die Wucht! Eine krasse Stimmung und wir hatten dazu noch einen genialen Platz! Das Spiel wurde 2:1 gewonnen, nachdem die Amerkianer in F├╝hrung gegangen ist und Mexiko sp├Ąt den Ausgleich geschossen hat. Also perfekt! Aber ├╝berzeugt euch selbst…

Der heutige Morgen began sehr ├Ąrgerlich. Die Transitpolizei hielt uns 5 Minuten nach unserem Haus an um uns zu erz├Ąhlen, dass Autos aus anderen Bundesstaaten Mexikos von 5 bis 11 Morgens nicht fahren d├╝rfen, was wir nicht wussten. Strafe war Abschleppen mit 150 Euro Bu├čgeld. Da aber die Polizei so super korrupt ist kamen wir mit einer Sonderfahrerlaubnis davon und der Polizist hatte 65 Euro mehr in der Tasche… Wir besuchten anschlie├čend die Pyramiden Teotihuacan und zum Gl├╝ck kam uns keine andere Politese in dem Weg, ich glaube ich h├Ątte sie umgefahren… Die Pyramiden aus der Zeit der Atzteken waren atemberaubend! Beim erkunden versetzte ich mich so einige male zur├╝ck in die Zeit, bei der dieser Ort von voller Leben erf├╝llt war, t├Ąglich mehrer Menschen den G├Âttern geopfert wurden und viel Kultur entstand. Als wir uns nach der Tour auf dem Weg Richtung Osten aufmachten, musste ich feststellen, dass die gute Stra├čenkarte nicht mehr in unseren Besitz war. So fuhren wir ungef├Ąhr in die Richtung nach einer mehr als groben Stra├čenkarte. Die millionen Geschwindigkeitshuckel (Es waren an den Tag mindestens 200) brachten mich echt zur Wei├čglut aber man(n) kann ja nix dagegen tun au├čer dr├╝ber zu fahren. Einmal ├╝berraschte mich eine Barriere so, dass der K├Ąfer regelrecht ├╝ber die Bodenwelle flog und alles im Auto woanders lag. Dazu muss das ein echt lustiges Bild gewesen sein, zwei wei├če im Auto mit Strohhut… Sonntagsfahrer also! Nachdem wir nach einer Ewigkeit unser Zwischenziel erreicht hatten, mussten wir bald feststellen, da├č es nicht der beste Ort war. Zu entschlossen wir uns ins 50 KM entlegende Pueblo zu fahren, die Stadt in der 2004 der letzte K├Ąfer ├╝berhaupt vom Band lief. Vorher gabs aber erstmal ein kompletes Huhn was wir im Auto zu uns nahmen. Ein Hund muss wohl den Geruch war genommen haben uns setze sich and Fahrerfenster genau auf die Stra├če um Essen von uns zu bekommen. Zum ├ärger der andern Autofahrer, die hupend den Hund umfuhren um zu sehen, da├č zwei Ausl├Ąnder mit Strohhut daf├╝r verantwortlich waren…
Nun sind wir im Hostel in Puebla. W├Ąhrend ich den Beitrag schreibe und mir nach diesen Tag noch ein k├╝hles Helles g├Ânne, tr├Ąumt wohl Patricia schon vom n├Ąchsten Tag. Mal sehn welch ├ťberraschung uns da erwartet…

Mexiko Stadt und Teotihuacan

Die Reise kann beginnen…

Montag, August 10th, 2009

Nachdem der Abschied von meinen Freunden und Arbeitskollegen in Monterrey sehr schwer gefallen ist, verbrachte ich nun die letzten Stunden mit meinen Mitbewohnern. Ein guter Freund hat mir den Abend darauf erz├Ąhlt, dass er den VW-K├Ąfer seiner Mutter f├Ąhrt und ich hab ihn darauf gefragt ob er nicht seine Mutter fragen k├Ânne, ob sie den K├Ąfer nicht verkaufen m├Âchte. Zu meiner ├ťberraschung wollte sie es auch und so bekam ich an den letzen Abend in Monterrey einen 92ger VW-K├Ąfer in meiner Lieblingsfarbe rot zu Gesicht. Nach einer Testfahrt und einen Blick von einen Mechaniker stand fest, dass ich dieses Auto f├╝r meine Reise kaufen w├╝rde. Am n├Ąchsten Morgen wollte ich eigentlich um 7Uhr den Bus nehmen aber das hatte sich nun erledigt. Um 9 Uhr kaufte ich f├╝r 550 Euro das Auto. ├ľl, Reifendruck und Motor wurden gecheckt und das Auto vollgetankt. Meine zwei besten Freunde und Mitbewohner schafften mich zum Auto und ich muss zugeben, dass der Abschied etwas emotional war. Sie w├╝nschten mir viel Gl├╝ck f├╝r die Reise und ich verliess 11 Uhr morgens nach 3 Monaten und 4 Tagen Monterrey. Da ein Autoradio noch nicht vorhanden ist, war meine Musikquelle f├╝r die n├Ąchsten Stunden meiner Reise mein Mp3 Player. Meine erste Zwischenstation sollte San Luis Potosi sein, 500 Km s├╝dlich von Monterrey. Ich war sehr m├╝de durch den Stress und alleine fahren ist ja nicht so super. So hielt ich meine Aufmerksamkeit auf die Strasse durch lautes Singen und lachen ├╝ber die verschiedesten Dinge fit. Ein Auto muss 5 Minuten vor mir von der Strasse abgekommen sein und sich ├╝berschlagen haben, denn als ich den Unfallort passierte, sah ich nur noch eine Staubwolke, ein kaputtes Auto und alle unverletzt herumstehen. Meine Klimanlage waren die offenen Fenster und so kam ich nie ins Schwitzen. Ich bin immer um die 90 KmH gefahren, obwohl ich dass nicht 100% sagen kann, da der Tacho glaub 20 zuviel anzeigt und flei├čig rumspringt. Ich wei├č, da├č das Auto nicht die besten Bremsen hat, daher lie├č ich mir Zeit. Lieber eine Stunde l├Ąnger auf der Stra├če als im Krankenhaus… Daher wurde ich sehr viel von riesigen LKWs ├╝berholt, doch ich nahms gelassen, so war ich doch der einzigste, welcher sich an Tempo Limit 80 wenigstens etwas hielt… Kurz vor meinen Tagesziel, welches ich v├Âllig ersch├Âpft erreichte, meinte ein Pferd mir ins Auto zu laufen. Durch ein gekonntes Fahrman├Âver verschonte ich das Leben des Pferdes und des K├Ąfers. In der Stadt war es erstmal eine Herausforderung ein Parkplatz zu finden. Nach 8 Stunden Reise im Hotel angekommen war ich so M├╝de, dass au├čer einen kleinen Stadtruntgang in der malerischen Altstadt und ein mexikaisches Abendessen nicht mehr m├Âglich war und nur eine extrem penetrante M├╝cke, welche nach einen 30 min├╝tigen Kampf verdient starb, mich am schlafen hindern konnte…Am n├Ąchsten morgen erkundete ich noch etwas die Stadt bevor es zu den n├Ąchsten 420 Kilometern nach Mexiko Stadt ging. Es ging fast nur bergauf, da Meiko Stadt ja auf mehr als 2000 Metern liegt. 30 Kilometer vor der Stadt war ich froh, ohne Panne anzukommen. 5 Minuten nach dem Gedanken ruckelte das AUto und drohte auzugehen. Ich war auf der 5teh Spur der vollen Autobahn und musste irgendwie yum Seitenstreifen gelangen. Warnblinklicht und etwas Gl├╝ck f├╝hrten mich schliesslich erfolgreich yum Rand der Autobahn. Da ich soviel Ahnung von Autos habe, wie meine Englisch Lehrerin Frau Funk aus der Schule vom Lehrer sein, stand ich erstmal da mit einen riesen Fragezeichen ├╝bern Kopf, was so gross gewesen sein muss, dass 5 Minuten ein Abschleppdienst kam. Die Diagnose war schnell gef├Ąllt. Die Einspritzpumpe war hin├╝ber. F├╝r etwas mehr als 30 Euro vereinbarten wir das Abschleppen und die Reperatur mit Ersatzteil. So wurde der K├Ąfer aufgebockt und zur Werkstadt in einen der wohl unsichersten Gegenden Mexiko Stadt gefahren. Das Auto wurde schnell repariert, doch als ich losfahren wollte, meinte der Mechaniker, dass ich nicht weiterfahren darf, da mein Nummernschild als letzte Nummer eine „0“ hat und Autos mit lezter Nummer „0“ und „9“ d├╝rfen Freitags von 17 – 22 Uhr nicht fahren. Gl├╝ck im Ungl├╝ck also, denn h├Ątten sie mich erwischt, w├Ąre es eine Strafe von fast 300 Euro f├╝r mich gewesen. So stand ich jedoch in einer sehr unsicheren Gegend da, hatte keine Ahnung wo ich eigentlich war und musste bis um 22 Uhr warten. Im angrenzenden Internetcafe fand ich die Nummer einer Freundin Carolina, welche mich zusammen mit ihren Freund Alejandro gegen halb neun abholten und wir erstmal ins Cafe gegangen sind, bevor ich ihnen nach 10 zu meinen Schlafplatz gefolgt bin. Am Folgetag hab ich viel entspant und hab nur zusammen mit Ana Isabel die Innenstadt etwas erkundigt. Heute musste ich erstmal erfahren, dass mein Freund, welcher mir schon vor einen Monat nach meiner Bitte Tickets f├╝r das Spiel Mexiko – USA am Mittwoch yu organisieren, versprochen hatte, dies zu tun, es nat├╝rlich nicht auf die Reihe gebracht hat und nun alle 120 000 Tickets ausverkauft waren. So machte ich mit dem Auto auf eigene Faust zum Stadion um vielleicht noch Tickets zu bekommen. Navigieren durch eine 20 Milionen Stadt ohne Beifahrer und einer Riesen Karte ist nicht so einfach aber auch f├╝r mich kein Hindernis. So fand ich relativ gut zum Stadion. Ein Ordner verprach mir f├╝r 44 Euro zwei Tickets, was okay war. Gerade mal 8 Euro mehr pro Ticket. Dazu bekamm ich mit ein paar anderen eine Gratis Stadionf├╝hrung in den 5 gr├Â├čten Stadion der Welt. Morgen kommt dann Patty an mit der ich mit den K├Ąfer bis nach Costa Rica fahren m├Âchte. Bis dahin muss ich noch ein Autoradio finden un das Auto sauber machen… Mir gehts also wieder mal gut und alles ist Spitze ­čÖé

 San Luis Potosi

Mein letzter (voller) Arbeitstag in Monterrey

Dienstag, August 4th, 2009

Die letzten 3 Monate sind wie die das letzte Jahr wie im Flug vergangen. Ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Tag in Mexiko erinnern, als ich am Flughafen erst eine halbe Stunde nach meinen Abholern suchen musste und jeder eine Schweinegrippe-Maske hatte au├čer ich…
Jetzt 3 Monate sp├Ąter kann ich auf eine wirklich tolle Zeit zur├╝ckblicken. Ich habe sehr viele neue Freunde kennengelernt, sehr viele und tolle Gespr├Ąche gehabt, viel ├╝ber die Mexikanische Kultur und viel ├╝ber mich gelernt. Auf meiner Arbeit in Sieena Software hab ich an vielen Projekten teilgenommen, von den ein Projekt einen Microsoft Wettbewerb gewonnen hat. Ich konnte viel praktische Wissen erlangen und bin durch das lockere Arbeitsklima immer gerne auf Arbeit gegangen und habe auch hier viele Freunde gefunden. Mein Chef m├Âchte mich am liebsten gar nicht gehen lassen und meint dass ich doch eine Mexikanerin heiraten solle und dass das Studium nicht so wichtig ist, ich k├Ânne doch hier arbeiten. Heute sind auch die Bilder aufgeh├Ąngt wurden, mit denen ich den Firmeninternen Fotowettbewerb gewonnen habe! Seine eigenen Fotos an der Wand zu sehen, erf├╝llt mich mit stolz! Morgen werde ich nur halbtags kommen, da es noch sehr viel f├╝r meine Reise zu organisieren gibt…
Meine Abschiedsparty am Samstag (Die 3. in einen Jahr…) war auch ein Erfolg. Mit mehr als 60 Leuten auf dem Dach wahrscheinlich etwas zu gro├č und zu laut, zudem kannte ich die H├Ąlfte nicht. Aber so ist das in Mexiko. L├Ądst du eine Person ein, kommen 5. Naja die Party hat lediglich zwei Personen nicht gefallen. Eine Mieterin, welche die Party als H├Âhepunkt der n├Ąchtlichen Partys auf dem Dach sah und prompt ausgezogen ist und mein Vermieter, der dass erfahren hat und ungl├╝cklicherweise das Chaos nach der Party zu Gesicht bekam noch bevor ich die Chance hatte aufzur├Ąumen. Der Fakt dass ich Donnerstag sowieso ausziehe, sowie dass ich alles wieder aufger├Ąumt hatte und meinen Vermieter gleich zwei neue Mieter verschafft hatte, verschonten mich vor einen Rauswurf und der verweigerten Kautionsr├╝ckerstattung… Als Gl├╝ck gehabt…

Ich werde Monterrey mit einen lachenden und einen weinenden Auge verlassen. Das Auf Wiedersehen Sagen f├Ąllt immer schwer, doch ich kann auf eine gro├čartige Zeit zur├╝ck blicken und freue mich auch schon unendlich auf meine zweimonatliche Reise und auch um ehrlich zu sein auf mein Zuhause….

Hier einige Fotos der letzten Tage und meiner Firma