Ein Abstecher nach Panama

September 30th, 2009

Panama hiess fuer uns erstmal Abschied nehmen. Da Patty noch etwas mehr Zeit hat Panama zu erkunden und die letzten Tage ihrer Reise gerne auf den Bocas del Toro verbringen wollte und ich mir eben diese auch anschauen wollte, gingen wir getrennte Wege. War schon etwas seltsam, schliesslich sind wir ja fast 7 Wochen zusammen gereist und wir haben echt viel erlebt und Spass gehabt. So fuhr ich zunaechst alleine auf die Inselgruppe in Panama, welche durch ihr Karibisches Flair mit Palmen, Strand und Co warb. Ich bezog ein Hostel und teilte mir mit 4 Leuten ein Zimmer. Abends lernte ich eine Gruppe Israelis kennen, mit denen ich Abendessen und auf Party war. Die Party war auf einer Nachbarinsel und wir mussten eines der unzaehligen Wassertaxis nehmen um zum Ziel zu kommen. Die Party ging echt richtig ab und wir hatten viel Spass. Am naechsten Morgen hatte ich mich fuer um 9:30 mit den Israelis verabredet um zu einer einsamen Insel zu fahren. Doch irgendwie kamen die nicht alle so aus dem Knick und so ging es erst 2 Stunden spaeter los. Dazu regnete es auf der Bootfahrt noch wie aus Kuebeln und wir wurden komplett nass. Nach einem Schnorchelstopp erreichten wir die Insel. Kurz vorher begleitete eine Gruppe Delphine das Boot. Auf der Insel angekommen, kam gleich die Sonne raus und wir hatten einen herrlichen Nachmittag. Eine knappe Stunde hatte ich gebraucht um die Insel zu umrunden und bin dabei auf 5 kleine Schildkroeten gestossen, welche gerade erst geschluepft waren und voll mit Sand und geschlossenen Augen zum Meer krabbelten… Nach Sandballspielen und lustigen Fotoshootings am Strand nahm uns das Boot wieder auf die 40minuetige Fahrt zurueck. Da ich neben den Kapitain sass und eben dieser irgendwas waehrend der Fahrt am Benzintank richten musste, durfte ich auch mal eine Minute das Boot lenken. Nach dem Abendessen war ich so muede, dass ich ein Nickerchen in der Haengematte gemacht hatte und als ich aufwachte war der Strom weg. So tastete ich mich irgendwie ins Bett und schlief tief ein. Am Morgen darauf leihte ich mir ein Surfbrett raus und liess mich mit den Wassertaxi zu einer mir empfohlenen Stelle fahren. Diese jedoch war voll mit Felsen und ich hatte schon sehr Angst dort zu Surfen, sodass ich nicht sooo viele Wellen nahm. Ein israelisches Paeaerchen am Strand ludt mich jedoch zum Bierchen ein und so konnte ich den Misserfolg verkraften. Nachmittag liess ich mich zu einer anderen Insel fahren und lief durch den Urwald zu einen herlichen Strand. Dort gabs auch geniale Wellen, doch das Surfbrett war nicht dabei. Dann kam ein dummes Pferd irgendwo aus den Wald und stellte sich einfach so an den Strand und machte ne halbe Stunde nix. Wollte warscheinlich nur die Wellen anschauen. Zurueck gings wieder durch den Dschungel, begleitet von tropischen Vogelgeraeuschen. Abends unterhielt ich mich noch mit einer Schweizerin, welche in mein Zimmer neu eingezogen war. Ihr Mitteilungsbeduerfnis war unerschoepflich und so sprach sie noch um 1 weiter, obwohl ich schon einige male eingeschlafen war. Am naechsten Morgen gings schon sehr frueh los um aufs Festland richtung Costa Rica zu fahren. An der Grenze gewann ich eine Stunde auf Grund der Zeitverschiebung, welche ich fuer das Buswarten nutzte. Der Bus fuhr mich dann 6 Stunden zur Hauptstadt Costa Ricas, San Jose. Auf der Fahrt kam 5 mal ein Grenzbeamte rein und fragte nach den Pass, was nach einer Weile echt nervte. Im Hostal freundete ich mich mit 3 Deutschen und einen Oestereicher an, welche sich alle untereinander auch nicht vorher kannten und nachdem wir echt guten teuren Rum getrunken hatten, machten wir nochmal das Nachtleben von San Jose unsicher. Der erste Club war zwar recht voll, aber nach einer Weile wollten wir etwas neues sehen. Der zweite Club war eine Tabledance-Bar, was wir natuerlich vorher nicht wussten. Daher gings schnell in den naechsten Schuppen, in dem wir die einzigsten Gaeste waren. Ich nutzte die freie Tanzflaeche um einer Deutschen Salsa beizubringen und dann gings auch zurueck ins Hostal. Heute hab ich mir zusammen mit der Deutschen etwas die Stadt angeschaut und hatte grad noch mit zwei anderen Deutschen (also hier gibts echt soooo viele Deutsche) ein echt cooles Gespraech..

Jetzt ist alles gepackt. Morgen geht mein Flug 9:30 nach Santo Domingo, wo ich noch einmal knapp 5 Tage bleiben werde um meine Freunde zu besuchen. Und dann gehts auch schon nach Hause. So Surreal. Doch ich freu mich auch schon…

Das Leben in Costa Rica

September 28th, 2009

Jetzt muss ich doch euch dringend ueber das Leben in Costa Rica erzaehlen, obwohl ich schon sehr speat dran bin… Also alles fing an, dass wir frueh mit dem Chickenbus von Nicaragua zur Grenze von Costa Rica aufgebrochen sind. Als wir den Bus gewechselt hatten, gab der Buseinlader Patty so ein dollen Schubs in die Tuer, dass sie sich erstmal ordentlich den Kopf eingehauen hatte… Aber so ein Schlag auf den Kopf soll ja angeblich helfen… An der Grenze angekommen ging es auf der Seite Nicaraguas sehr schnell voran aber auf der Seite Costa Ricas erwartete uns eine 100 Meter lange Schlange. Wir mussten 2 Stunden warten bis wir einreisen konnten, begleitet von einer Lautsprecherdurchsage, welche sich alle 2 Minuten wiederholte. Dies steigerte mein Wutpegel und ich schwoere nach einer Stunde laenger in der Warteschlange waer ich Amok gelaufen… Dann fragten wir, wann den der naechste Bus kaeme. „15 Minuten“ war die Antwort. Puenktlich 1 Stunde spaeter nam uns dann der Bus schliesslich auf und wir konnten unserer Reise fortsetzen. Der naechste Bus war sehr laut. Richtig laut. Ich sass dummerweise genau ueber den Motor des Bus, was den Laermpegel nur noch voran trieb.. Irgenwann setzte ich mich wuetend um. Nach wir uns nach 3 Stunden wunderten warum der Bus mitten im Wald (es regnete auch noch wie aus Kuebeln…) anhielt, da erfuhren wir, dass wir bereits an unseren Zielort vorbei gefahren sind und das der Bus in 20 Minuten wieder zurueck faehrt. Puenktlich 40 Minuten spaeter heulte erneut der Motor auf und irgendwann erreichten wir auch unser Hostel, welcher richtig toll war. Abends hollten wir irgendwo die Kraft her auf Party zu gehen und tanzten durch die Nacht, begleitet zu Musik der 80er. Am naechsten Tag gingen wir nach einen teuren Fruehstueck Surfen wobei wir um 5 Dollar zu sparen, das Surfboard den Kilometer zum Strand trugen und ich um mal nett zu sein das Board von Patty mir unter den anderen Arm klemmte. Das Surfen ging ganz gut, leider verpasste ich den unglaublig lustigen Moment, als eine grosse Welle ueber Patty schwappte, welche grad sich am Strand vom Surfen erholte. Wir freundeten uns mit den Schwimmmeister an, welcher an diesen Tag auch einen aus dem Wasser holen musste. Am naechsten Tag fuhren wir schon sehr frueh los um in die Berge zu kommen. Der Bus war soooo langsam. Schliesslich setzte der Busfahrer uns mitten in der Pampa aus und meine, hier kommt der Bus nach Monteverde, der unser naechstes Ziel in den Bergen und des Regenwald Costa Ricas sein sollte. Der Mann im Tante Emmaladen sagte uns, dass der naechste Bus erst in 4 Stunden kommt. So vetrieben wir uns die Zeit und ich machte mir die Freude eine faule Sau, welche im Dreck lag (also wirklich ein Schwein), mit Steinen zu bewerfen. Nach 20 Minuten nahm uns ein vorbeikommender Minibus mit und wir gaben den Fahrer ein kleines Trinkgeld. Auf der Fahrt konnten wir bis auf den Pazifik sehen, was sehr beeindruckte. Nach dem wir es im Hostal gemuehtlich gemacht hatten wanderten wir einfach mal drauf los. Auf den Rueckweg ludt uns eine Amerikanerin zu einen Kaffe ein und zeigte uns ihre Luxusbaumhaeuser. Am naechsten Tag fuhren wir in dern Regelwald, oder auch Wolkenwald genannt. Wie es sich fuer einen Regen, bzw. Wolkenwald gehoert gab es viele Wolken und ab und zu mal Regen. Wir sahen eine reiche Flora und Fauna und schwungen uns an einer kraeftigen Liane durch den Urwald. Als wir an den Hostal angekommen sind, wurde gerade eine kleiner suesser Hund totgefahren, was sehr traurig war… Am naechsten Morgen ging es schon halb sieben los um mit Zwischenstop in der Hauptstadt San Jose an die Karibikkueste zu fahren. Unser Hostel dort in Puerto Viejo wechselten wir nach einer Nacht, da es viel zu Hippie war und die Frau an der Rezeption extrem unfreundlich war. Unsere naechste Unterkunft war von einer Deutschen. Diese hatte den Schluessel nicht mehr gefunden, nachdem unsere Sachen schon im Zimmer waren und die Tuer ins Schloss gefallen ist. Der unglaublich schlaue Handwerker und Rastamann stieg anschliessend ueber die Decke vom Klo ins Zimmer um die Hintertuer von Innen aufzumachen. Der Informatikstudent Mathias Vatterodt nutzte die Messer-Brecheisen Kombination um Schadensfrei die Vordertuer aufzumachen. Ohne Worte. Wir liehen uns Fahrraeder aus, ohne das ich Patty dazu ueberreden musste. Mit diesen fuhren wir zu einen fernen Strand und ruhten uns aus. Nach einer Zeit erpackte mich die Langeweile und ich begann Krabben zu fangen und diese dann auf die schlafende Patty zu legen…hehe Abends wollten wir eigentlich auf Party gehen, aber der Ort hatte ausser Bars nix zu bieten. Einen Rastamann besiegte ich haushoch im Tischfussball, was mir genug Genugtuhung gab. Abends schliefen wir dan in der Haengematte ein und ich musste beim Aufwachen feststellen, dass ich nach einen kraeftigen Schluck von meinem Rum-Cola Glas erschreckend viele Ameisen in meinem Mund hatte und das Glas ebenso voll war… Am folgetag ging Patty weiter Surfen und ich machte mit dem Fahrrad den Kuestenabschnitt unsicher. Eigentlich wollte ich dann Patty Surfversuche auf Kamera festhalten, jedoch merkte ich, nachdem ich die 2 Kilometer vom Surfstrand zur Unterkunft gefahren bin um die Kamera zu holen, dass ich nicht im Besitz des Zimmerschluessels war… Dumm gelaufen. Der letzte Tag in Costa Rica fuer uns beide begann sehr regnerisch, sodass wir ein Taxi zur Busstation nehmen mussten. Der charmante Taxifahrer liess nur per Knopfdruck den Kofferraum oeffnen um uns das Rucksackreinpressen ueberliess, wobei wir gleich richtig nass wurden… Dann gings zur Grenze von Panama…

Bilder von Costa Rica hier (sind nicht alle…) Bilder von Nicaragua gehen jetzt auch!

Im Wolkenwald von Costa Rica

Lass uns Wellenreiten gehen… In Nicaragua!

September 18th, 2009

Nach 11 Stunden Busfahrt hatten wir es geschafft. Wir sind in der Haupstadt von Nicaragua namens Manuaga angekommen, nachdem wir schon um 4:45 aufstehen mussten und nochmal Honduras durchquerren mussten um anzukommen. Als wir durch die Hauptstadt gefahren sind, haben wir uns schon gewundert, warum so wenig los ist. Der Taxifahrer, welcher uns zur Busstation zu den Busen nach Granada gefahren hat, meinte das morgen Nationalfiertag ist und daher schon alle seit 2 Tagen nicht Arbeiten. So auch die Busfahrer nach Granada und so mussten wir 35 Dollar fuer das Taxi zahlen, damit es uns die 50 Kilometer nach Granada fahert. Ein Schnaepchen, wenn man ueberlegt, dass der Bus 2 Dollar pro person kostet… Aber hey…
In Granada angekommen, war nicht mehr als Abendbrot beim Iren (aus Irland hehe) und ein Abendspatziergang drin. Am naechsten Tag schauten wir uns die historische Innenstadt an, welche durch ihre Gassen und kolonialen Altbauten beieindruckte. Auch der riesen Markt liess uns staunen und bei der hygiene beim Fleisch und Fischmarkt musste man schon beide Augen zudruecken. In der brueteten Hitze liefen wir zum groessten See Zentralamerikas und sahen dabei das Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr Schoeneck noch mit Deutschen Nummernschild in der Stadt aushelfen, sowie ein Auto, welches die Garage genau in der Wohnstube hatte und genau in dieser verschwandt. Vom Stadtturm hatte man eine herrliche Aussicht auf die Stadt und den See, sowie den Vulkan Mombacho, welcher sich bei Granada in die Hoehe schiebt. Genau diesen  bestiegen wir am Folgetag, nachdem wir erstmal mit einen vollbepackten Bus zum Eingang des Nationalparkes gefahren sind. Nach 1,5 KM Fussmarsch sackte uns ein Pickup ein und fuhr uns bis zum Gipfel, 1000 Meter hoeher. Von dort aus gab es eine herrliche Aussicht zur Belohnung, welche wir nicht lang geniessen konnten, da wir den um 3 Bus nach San Juan del Sur am Pazifik nehmen wollten. Also ging es die naechsten 90 Minuten nur Bergab, von dem wir ein riesen Muskelkater im Hintern bekommen hatten. Mit der Dreikantpfeile (oder Rikscha) fuhren wir zurueck in die Stadt und ich bekam im Restaurant vom Besitzer ein Bierglas quasi geschenkt… Mit den „Chickenbus“ ging es dann Richtung San Juan, wobei eine Zeit auch ein Schwein im Bus mitgefahren und dies mit lautem quiecken bekannt machte. Wir mussten den Bus wechseln in einer Stadt und das ging so schnell, dass wir gar nicht wussten ob jeder von uns beiden auch in den richtigen Bus war, da dieser extrem voll war und einige auf dem Busdach mitgefahren sind. Am Pazifik angekommen, bezogen wir ein „Hotel“ am Strand und beobachteten den Sonnenuntergang. Die zwei naechsten Tage gingen wir erstmal Surfen, wobei sich Patty am ersten Tag fast den Arm ausgekugelt hatte, nachdem sie meinte nach einer gossen Welle mit dem Surfboard Walzer zu tanzen. Aber sie bekam das Surfen ganz gut hin. Ich selber hatte ein paar gute Wellen bekommen und verbesserte meine Faehigkeiten. Jedoch wurde ich am ersten Tag Opfer eines brutal Raubes, nachdem mir ein Schuft meine guten 2 Jahre alte Badelaatschen im kostbaren Wert von 2 Euro (Zeitwert 0,02 Euro) am Strand entwendete. Auf der vergeblichen Suche nach diesen, fand im eine Armbanduhr, die zwar nicht sonderlich schoen war, aber unserer Fahrer, welcher uns zum Strand fuhr, mir verspruch, diese im Fundbuero abzugeben. Am naechsten Tag fand ich die Uhr sauber geputzt an seinem Handgelenkt wieder. Aber mir hat sie ja sowieso nicht gefallen… Nach 2 Tagen Surfen sind wir nun super geschafft aber versuchen denoch heute Abend Tanzen zu gehen, da ja Freitag ist. Morgen heisst dann naechste Station Costa Rica…

Bilder gibts spaeter hier, das Internet streikt naemlich grad…

Nicaragua Bilder

Treffen mit einem alten Freund… In El Salvador!

September 16th, 2009

Der einzige Grund warum es uns nach El Salvador verschlagen hatte, war dass ich einen Freund, welche ich in Santo Domingo als guten Freund gefunden hatte, gerne besuchen wollte. Jose arbeitet fuer ein Jahr in der Hauptstadt San Salvador und er hielt sich das Wochenende fuer uns frei. Nachdem wir morgens gleich einen super schnellen Bus von der Grenze zu der Hauptstadt bekommen hatten standen wir erstmal da inmitten eines vollen Marktes in der Haupstadt. Der Busfahrer hat uns so schnell aus dem Bus getraengt, dass er Patty glatt vergessen hatte und er diese noch 200 Meter im Bus mitgenommen hatte. Ich hab mich schon gewundert wo sie denn hin war als ich sie dann in der Ferne aus dem Bus steigen sah.. Gleich neben an brannte ein Motorrad und umzingelt von Taxifahrern fuehlteman sich gleich super… Der Taxifahrer brachte uns zu der, wie wir spaeter rausfanden, alten Adresse von Jose. Dummerweise hatte sich auch seine Telefonnummer geaendert, sodass uns erst eine Freundin von Jose abholen musste und nach einem kleinen Fruehstueckstop, welches uns beide nicht so besonders bekommen ist, ging es dann zu Jose endlich. Anschliessend fuhren wir in die Stadt um in einem riesen EInkaufszentrum Mittag zu essen. Zwei Freunde von Jose holten uns spaeter ab und zeigten uns die Stadt, einen Berg namens „Puerto del Diablo“ (Teufelstor) und einen Aussichtspunkt, von dem man die ganze Stadt sehen konnte. Abends fuhren wir zu einem Haus an einem Vulkan wo eine Party war. Nachdem der Regen mit seinen dicken Wolken weggezogen war, genossen wir einen herrlichen Blick auf San Salvador. In dem Haus konnten wir auch gleich uebernachten und so fuhren wir nach einer kurzen Nacht Morgens auf der Ladeflaeche eines Transporters, welcher als Bus diente, zurueck in die Stadt. Zwei Freunde von Jose, Walter und Fernando, zeigten uns nach ausgiebigen Fruehstueck den schwarzen Sandstrand von El Salvador. Der Pazifik war mit seinen grossen Wellen sehr Eindrucksvoll und ich hatte Spass beim in die Wellen Springen. Anschliessend fuhren wir zur Ruta de Flores, eine Strasse in den Bergen, an der viele kleine und schoen anzusehende Doerfer lagen und wir eines zum sehr spaeten Mittagessen nutzten (Okay es war halb 5) Spaeter ging es wieder zurueck nach San Salvador. Wir uebernachteten in den Haus von Jose und beobachteten den Hund seiner Gastfamilie, welcher mehrmals die Katze bestieg und hatten sehr viel Spass dabei. Aber auch nicht so lang, den wir mussten ja schon am naechsten Morgen um 4:45 aufstehen um den Bus nach Nicaragua zu nehmen. Letztendlich ist zu sagen, obwohl El Salvador das gefaehrlichste Land von Zentralamerika sein sollte, ist es fuer mich das sauberste und am besten Entwickelste Land seit Mexiko auf unserer Reise. Nicaragua sieht da schon sehr anders aus aber dazu spaeter mehr…

Hier Fotos aus Honduras und El Salvador:

Fotos Honduras und El Salvador

Honduras

September 12th, 2009

Nachdem ich das erste mal in meinem Leben einen aktiven Vulkan gesehen hatte und bis auf einen Meter ab die Lava rangekommen bin, hiess es am Folgetag ersteinmal um halb 6 aufstehen um einen sogenannten „Chickenbus“ nach Guatemala Stadt zu nehmen. Ein Chickenbus ist ein bunt bemalter ausgedienter Schulbus aus den USA, welche in ganz Guatemala verkehren. In Guatemala Stadt kamen wir natuerlich am komplett falschen Ende an und mussten ersteinmal ein Taxi nehmen, welches uns zur naechsten Busstation fuhr. Dort angekommen, wurden wir von einer Menge Koffertraeger umzingelt welche uns die Rucksaecke regelrecht aus der Hand rissen und zum Bus brachten. Im Bus waehlten wir die erste Reihe um zu sehen wo wir den hin fahren. Dies hat sich als Achterbahnsitz rausgestellt, den nach einer Weile wollte man eigentlich nur noch nach unten schauen. Von den ueblichen riskanten Ueberholmanoevern mal abgesehen, vielen wir in fast jeder zu stark genommenen Kurve fast vom Sitz und mussten den Busfahrer, welchen wir nur noch „Das Tier“ genannt hatten, beobachten, wie er bei der Fahrt ein halbes Huehnchen ins sich reingeschlungen hat und jeden Knochen fein abgeknaubelt hat. Die Busfirma hiess im uebrigen „Guerra“, uebersetzt „Krieg“. Und nachdem sich der Bus regelmaessig rennen mit einen anderen Bus geliefert hat, wussten wir auch warum. Wir benoetigten 2 weitere Kleinbuse um an die Grenze zu Honduras zu kommen. Wobei wir jedoch beim letzten in zusammen mit 23 Menschen in einen Kleinbus sassen, welcher fuer 15 Menschen ausgelegt ist und indem wir graden mal unseren Kopf bewegen konnten. In Honduras bezogen wir zuerst die kleine Grenzstadt Copan, welche durch ihre Mayaruinen und kleinen Pflastersteinstrassen bekannt war. Abends bestellten wir in einem Restaurant Nudeln und da es kein Bier auf der Karte gab, gingen wir erstmal zum naechsten Tante Emma Laden um unser Getraenk selber zu holen. Auch mal anders.
Am naechsten morgen ging es auch schon um 6 mit den Bus Richtung Utila, einer der Bay Inseln im Sueden Honduras. Die nur 1 Stuendige Faehruberfahrt war teuer und mit sehr welligen Seegang verbunden. Waehrend ich das schaukeln fuer einen Mittagsschlaf nutzte, musste Patty sich anstrengen sich nicht zu uebergeben. Auf der Insel angekommen bezogen wir ein Zimmer in einem Apartmentkomplez welche mit einen grossen Pool warb. Der Pool wurde jedoch gerade restauriert, dafuer lud uns Johan aus Honduras zu einen Bier in seinen Tauchladen ein und wir genossen den stillen Abend. Am naechsten Tag haben wir uns ein Kayak ausgeliehen um zu einen Strand zu fahren. Anschliessend fuhren wir mit dem Boot zu zwei Korallenriffen um 2 mal 45Minuten in ca. 10 Meter Tiefe zu Tauchen. Die Unterwasserwelt war so beeindruckend, dass wir fuer den naechsten Tag gleich 2 weiter Tauchgaenge planten. Zurueck im Tauchladen angekommen, meinte einer, dass in der Naehe Delfine sind und wir schnell aufs Boot mit unserer Schnorchelausruestung springen sollten. Und wir hatten tatsaechlich Glueck und konnten fast 20 Minuten mit einer Gruppe von fast 15 Delfinen zusammen Schnorcheln. Abends zogen wir unsere Mexiko-Shirts an un setzten unser Mexiko-Huete auf, den Mexiko spielte in der WM-Quali gegen Honduras. Nachdem uns jeder auf der Insel zuerst beschimpfte, gingen wir ohne unsere Huete in die Kneipe um das Spiel zu sehen, was trotzdem nicht viele davon hinderte ueber uns zu Schimpfen. Jedoch war immer viel Spass dabei und wir fuehlten uns sehr sicher. Mit 2 anderen Mexikanern feierten wir nur kurz den Sieg Mexikos, da es ja am naechsten Morgen schon sehr frueh zu den naechsten Tauchgaengen gehen sollte. Dazu fuhren wir erstmal fast um die ganze Insel, wobei Patty wieder Seekrank wurde. Dafuer wurden wir wieder durch die einzigartige Unterwasserwelt von der Karibik entschaedigt. Nach den Tauchgaengen gabs Mittag, wobei die Koechin nach einer Weile erst nochmal mit dem Roller losfahren musste um weitere Zutaten zu besorgen. Nachmittags lieh ich mir dann ein Fahrrad aus, um etwas die Insel zu erkunden. Patty bevorzugte hingegen den Strand. Die Gangschaltung vom Fahrrad musste ich erstmal mit einem Stein fixieren, bevor es ohne Probleme losging. Jedoch auch ohne Wasser, was mir mitten im Palmenwald, 30 Minuten von der Stadt einfiel. Ich stiess auf dem Flugplatz der Insel auf eine Frau, die den ganzen Tag dort sitzt. Sie gab mir etwas Wasser und gab mir Wegauskunft und meinte noch, dass es eigentlich besser ist, nicht alleine hier unterwegs zu sein, da ab und zu ein Flugzeug voll mit Drogen hier landetet und viele Banditen dann hier sind. Aber heute sollte nix kommen und so setzte ich die Fahrt fort, um vom hoechsten Punkt der Insel, dieselbige zu Ueberblicken. Dabei wurde ich von einen riesen Mueckenschwarm verfolgt und musste maechtig in die Pedalen tretten um denen zu entkommen. Abends war nur noch ein gemuetliches Abendessen drin, denn morgens setzen wir schon um 6 mit der Fahere zum Festland ueber. Nach einer nie enden wollenden Busodysee durch Honduras erreichten wir um 6 Abends die Grenzstadt zu El Salvador und haben beschlossen noch eine Nacht in Honduras zu verbringen, da wir nicht mitten in der Nacht in der Hauptstadt El Salvadors ankommen wollten. Nach einen fettigen und nicht leckeren Abendbrot versuchten wir muehsam auf dem Bett, auf dem wir jede Bettfeder merkten, einzuschlafen. Begleitet durch schraeges Singen der angrenzenden Karaokebar und LKWs die explodieren scheinten, fiel uns das recht schwer, trotzdem sammelten wir die Kreafte um am naechsten Tag nach San Salvodor zu fahren. Fortsetzung und Bilder folgen…